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Es klappert die Mühle

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: klipp, klapp!
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach: klipp, klapp!
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot,
und haben wir dieses, dann hat’s keine Not.
Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

Flink laufen die Räder und drehen den Stein: klipp, klapp!
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein: klipp, klapp!
Der Müller, der füllt uns den schweren Sack,
der Bäcker das Brot und den Kuchen uns backt.
Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

Wenn goldene Körner das Ackerfeld trägt, klipp, klapp!
Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp, klapp!
Und schenkt uns der Himmel nur immer das Brot,
so sind wir geborgen und leiden nicht Not.
Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

Deutsches Volkslied, Ernst Anschütz (1780-1861)

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
(Rhythmusspiel)

Eins und zwei und drei und vier und
fünf und sechs und sieben und acht,
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm, und
vorwärts, rückwärts, seitwärts, Marsch

Eins und zwei und drei und vier und
fünf und sechs und sieben und acht, ein
Hut, ein Stock, ein Regenschirm, und
vorwärts, rückwärts, seitwärts, Marsch

Die Kinder stellen sich nebeneinander auf und fassen sich an den Händen an. Nun beginnen sie, nach dem Rhythmus zu marschieren. Am besten fangen alle mit dem rechten Fuss an. Dabei sprechen sie gemeinsam im Takt des Rhythmus jeweils eine Silbe des obigen Textes.

Sobald das Wort Hut kommt, tut jedes Kind so, als ob es einen Hut zum Grusse hebt.
Bei Regenschirm wird ein imaginärer Regenschirm über den Kopf gehalten.

Bei dem Worten vorwärts, rückwärts und seitwärts bleiben die Kinder kurz stehen und tippen den rechten Fuss in die entsprechende Richtung.

Wenn das Wort Marsch kommt, wird weitermarschiert, dann geht das Ganze wieder von vorne los.

Die Kinder können sich auch hintereinander aufstellen und jeweils auf die Schultern des vorderen Kindes fassen, damit die Sache noch etwas schwieriger wird.

Ich kenne einen Cowboy

1.
Ich kenne einen Cowboy,
der Cowboy der heisst Bill,
und wenn der Cowboy reiten will,
dann steht mein Herze still.
Und so reit‘ der Cowboy,
der Cowboy, der reit‘ so,
Und so reit‘ der Cowboy,
der Cowboy, der reit‘ so.

2.
Ich kenne einen Cowboy,
der Cowboy der heisst Bill,
und wenn der Cowboy schiessen will,
dann steht mein Herze still.
Und so schiesst der Cowboy,
der Cowboy, der schiesst so,
Und so schiesst der Cowboy,
der Cowboy, der schiesst so.

3.
Ich kenne einen Cowboy,
der Cowboy der heisst Bill,
und wenn der Cowboy Lasso wirft,
dann steht mein Herze still.
Und so geht das Lasso,
das Lasso, das geht so,
Und so geht das Lasso,
das Lasso, das geht so.

4.
Ich kenne einen Cowboy,
der Cowboy der heisst Bill,
und wenn der Cowboy trinken will,
dann steht mein Herze still.
Und so trinkt der Cowboy,
der Cowboy, der trinkt so,
Und so trinkt der Cowboy,
der Cowboy, der trinkt so.

5.
Ich kenne einen Cowboy,
der Cowboy der heisst Bill,
und wenn der Cowboy lieben will,
dann steht mein Herze still.
Und so liebt der Cowboy,
der Cowboy, der liebt so,
Und so liebt der Cowboy,
der Cowboy, der liebt so.

6.
Ich kenne einen Cowboy,
der Cowboy der heisst Bill,
und wenn der Cowboy schlafen will,
dann steht mein Herze still.
Und so schläft der Cowboy,
der Cowboy, der schläft so,
Und so schläft der Cowboy,
der Cowboy, der schläft so.

Der Cowboy macht beim Singen eine ganze Menge Sachen, die jedes Kind nachahmen kann!

Hier Melodie hören:

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Dieses Video ist inkl. Gitarrenschulung:

Kling Glöckchen klingelingeling

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.
Lasst mich ein, ihr Kinder,
s’ist so kalt der Winter;
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.
Mädchen hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring‘ euch viele Gaben,
sollt euch d’ran erlaben!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling.

O Tannenbaum

O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein auch im Winter wenn es schneit.
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat schon zur Winterszeit
Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, O Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren.

Stille Nacht, heilige Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.

Ihr Kinderlein kommet

1. Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all’!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall,
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

2. Oh seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engel es sind.

3. Da liegt es – das Kindlein – auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh;
die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

4. Manch Hirtenkind trägt wohl mit freudigem Sinn
Milch, Butter und Honig nach Bethlehem hin;
ein Körblein voll Früchte, das purpurroth glänzt,
ein Schnee-weißes Lämmchen mit Blumen bekränzt.

5. O betet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd’!
Ach hier in der Krippe schon Armuth und Noth,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

6. O beugt wie die Hirten anbethend die Knie,
erhebet die Händlein und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer sollt sich nicht freun,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

7. Was geben wir Kinder, was schenken wir Dir,
du Bestes und Liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst Du von Schätzen und Freuden der Welt –
ein Herz nur voll Unschuld allein Dir gefällt.

8. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn –
und mache sie heilig und selig wie Dein’s,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins.

Christoph von Schmid
Quelle: Wikipedia

Hejo, spann den Wagen an

Hejo, spann den Wagen an!
Seht, der Wind treibt Regen übers Land
Holt die goldnen Garben!
Holt die goldnen Garben!

Auch „Heho, spann den Wagen an“

Überliefert, aus dem 19. Jahrhundert
Kanon zu drei Stimmen

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