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Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm
(Rhythmusspiel)

Eins und zwei und drei und vier und
fünf und sechs und sieben und acht,
ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm, und
vorwärts, rückwärts, seitwärts, Marsch

Eins und zwei und drei und vier und
fünf und sechs und sieben und acht, ein
Hut, ein Stock, ein Regenschirm, und
vorwärts, rückwärts, seitwärts, Marsch

Die Kinder stellen sich nebeneinander auf und fassen sich an den Händen an. Nun beginnen sie, nach dem Rhythmus zu marschieren. Am besten fangen alle mit dem rechten Fuss an. Dabei sprechen sie gemeinsam im Takt des Rhythmus jeweils eine Silbe des obigen Textes.

Sobald das Wort Hut kommt, tut jedes Kind so, als ob es einen Hut zum Grusse hebt.
Bei Regenschirm wird ein imaginärer Regenschirm über den Kopf gehalten.

Bei dem Worten vorwärts, rückwärts und seitwärts bleiben die Kinder kurz stehen und tippen den rechten Fuss in die entsprechende Richtung.

Wenn das Wort Marsch kommt, wird weitermarschiert, dann geht das Ganze wieder von vorne los.

Die Kinder können sich auch hintereinander aufstellen und jeweils auf die Schultern des vorderen Kindes fassen, damit die Sache noch etwas schwieriger wird.

Lueget, vo Bärg und Tal

Lueget, vo Bärg und Tal
flieht scho der Sunnestrahl;
lueget, uf Aue und Matte
wachse die dunkele Schatte.
D’Sunn uf de Bärge no stoht
o wie sy d’Gletscher so root!

Lueget, da aben a See:
heime zue wändet si ’s Veh;
loset wie d’Glogge, die schöne,
fründlich vom Moos us ertöne.
Chüjerglüt, üseri Luscht,
tuet is so wohl i der Bruscht.

Still a de Bärge wird’s Nacht,
aber der Herrgott, dä wacht.
Gseht er das Stärnli dört schyne?
Stärnli, wie bisch du so fryne,
Gseht er, am Näbel dört stohts
Stärnli, Gott grüess di, wie gohts?

Loset, es seit is: „Gar guet!
Het my nid Gott i der Huet?
Fryli, der Vatter vo allne
laat is gwüss wäger nid falle.
Vatter im Himmel, dä wacht.“
Stärnli, liebs Stärnli, guet Nacht!

Im Frühtau zu Berge

Im Frühtau zu Berge, wir gehn, fallera,
es grünen die Wälder und Höhn, fallera.
Wir wandern ohne Sorgen singend in den Morgen
noch ehe im Tale die Hähne krähn.

Ihr alten und hochweisen Leut, fallera,
ihr denkt wohl, wir wären nicht gescheit, fallera.
Wer sollte aber singen, wenn wir schon Grillen fingen
in dieser herrlichen Frühlingszeit?

Ihr Menschen, vergesst eure Qual, fallera,
kommt mit uns auf die Höhn aus dem Tal, fallera.
Wir sind hinausgegangen, den Sonnenschein zu fangen,
so kommt und versucht es doch selbst einmal!

Von den blauen Bergen kommen wir

(die ernste Version…dafür wird das Video für Lacher sorgen)

Von den blauen Bergen kommen wir,
von den Bergen, och, so weit wie hier.
Auf den Rücken unsrer Pferde
Reiten wir wohl um die Erde,
Von den blauen Bergen kommen wir.

Singen: ei ja jippi jippi jeh,
Singen: ei ja jippi jippi jeh,
Singen: ei ja jippi ei ja jippi,
Singen: ei ja jippi jippi jeh!

Von den blauen Bergen kommen wir
Von den blauen Bergen die so weit von hier.
Reisen, das ist unsre Wonne,
Scheint auch noch so heiß die Sonne.
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Von den blauen Bergen kommen wir
Und wir fangen selbst den stärksten Stier.
Auf dem Rücken unsrer Pferde
Reiten wir wohl um die Erde.
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Von den blauen Bergen kommen wir
Von den blauen Bergen die so weit von hier.
Mag die Welt im Schlaf sich wiegen,
Wir sind nicht vom Pferd zu kriegen:
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Colt und Whisky liebt ein Cowboy sehr,
Girls und Mustangs und noch vieles mehr;
Denn das sind ja scharfe Sachen,
Die ihm immer Freude machen,
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Wenn des Nachts der Mond am Himmel steht
Und der Wind über die Prärien weht,
Sitzen wir am Lagerfeuer,
Und es ist uns nicht geheuer
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Wo die Rothaut lauert, schleicht und spät,
Wo der Wind über die Prärien weht,
Sitzen wir am Lagerfeuer,
Und es ist uns nicht geheuer,
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Wenn des Rivers schwarze Welle sinkt,
Die Gitarre leis dazu erklingt,
Ruhen wir in bunter Runde
Geht ein Lied von Mund zu Munde.
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Wenn der Blizzard tobt mit wildem Braus
Und Tornadowirbel durch die Wälder saust,
Klingt zum Whisky leis ein Lied
In dem Forest von Old Piet,
Von den blauen Bergen kommen wir.
Singen . . .

Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern!
Dass muss ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
dem niemals fiel das Wandern ein, das Wandern.

Vom Wasser haben wirs gelernt,
vom Wasser haben wirs gelernt, vom Wasser;
das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht, das Wasser.

Das sehn wir auch den Rädern ab,
das sehn wir auch den Rädern ab, den Rädern,
die gar nicht gerne stille stehn
und sich bei Tag nicht müde drehn,
und sich bei Tag nicht müde drehn, die Räder.

Oh Wandern, Wandern, meine Lust!
Oh Wandern, Wandern, meine Lust! Oh Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
lasst mich in Frieden weiterziehn,
lasst mich in Frieden weiterziehn und wandern!

(Text: 1818 Wilhelm Müller
Melodie: 1844 Karl Friedrich Zöllner
)

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